Zwei spannende Diskussionsrunden mit praktischem Bezug

„Nur schimpfen reicht nicht!“ – Zu dieser hochkarätigen Diskussionen konnte das Team Natalie die Tübinger Ärztin und Macherin Lisa Federle gewinnen.
Bundesweit wurde sie bekannt als Tübinger Notärztin, DRK-Präsidentin und Pandemiebeauftragte. Als CDU-Mitglied und Macherin will sie nicht warten auf Polit-Entscheidungen sondern Sie wurde mit Ihrem Team aktiv tätig in der Pandemie-Bekämpfung.
Sie berichtete in Ihrer engagierten Art über den Tübinger Weg mit flächendeckenden Tests. Ja, das Virus lässt sich nicht wegtesten, aber flächendeckende Tests sind eine Vorsorge die weitere Ansteckungen verhindern könne. Dass es funktioniert, zeigen die guten Erfahrungen in Tübingen und sie ist auf dem Weg in Ihrem Bereich „vor die Lage zu kommen“.

Dr.Lisa Federle, Notärztin und Macherin aus Tübingen


„Wir impfen alle verfügbaren Impfdosen - restlos!“ – Zu dieser emotionalen Diskussion standen drei pragmatische und bodenständige Personen den interessierten Zuschauern zur Verfügung.
Dr. Natalie Pfau-Weller, CDU-Landtagskandidatin, war im Gespräch mit Marc Lippe, dem operativen Leiter der Kreis-Impfzentren und gleichzeitig Geschäftsführer bei den Maltesern im Bezirk Neckar-Alb. Weiterhin mit Dr. Florian Bopp, dem medizinischen Leiter der Impfzentren im Landkreis. Thema war der aktuelle Stand der Corona-Impfungen im Landkreis Esslingen. Marc Lippe berichtete, dass prinzipiell in den Impfzentren in Esslingen und auf der Messe im Zwei-Schicht-Betrieb jeweils 750 Impfungen pro Tag möglich sind. Zusätzlich impfen mobile Teams Bewohner und Personal in den Seniorenheimen. Dabei erhalten sie Unterstützung durch Teams der zentralen Impfzentren, mit denen die Zusammenarbeit sehr gut läuft. Aktuell werden aufgrund des Impfstoffmangels von den mobilen Teams 60-80 Personen und in den Impfzentren jeweils ca. 90 Personen pro Tag geimpft. Dr. Florian Bopp ist grundsätzlich zufrieden mit der Impfstrategie in Baden-Württemberg. Aufgrund der Vorgaben von Biontech mache es Sinn, nicht den kompletten verfügbaren Impfstoff zu verimpfen, sondern die Hälfte für die zweite Impfung zurückzuhalten. So gehe es zwar langsamer, aber jedem Bürger könne auch die zweite Impfung garantiert werden. So schwierig der Impfstoffmangel auch sei: Womöglich sorge dies dafür, dass die Impfbereitschaft nach wie vor hoch bleibt.

Wir impfen zeitnah alle verfügbaren Impfdosen, versprechen Marc Lippe und Dr. Florian Bopp von den Impfzentren im Landkreis. Bildquelle: csm_impfen-ulm

Erfreut zeigten sich Lippe und Bopp über die große Unterstützung durch die niedergelassenen Ärzte: mehr als 500 hätten angeboten, mitzuhelfen. Inzwischen würden sich Ärzte regelrecht für die mobilen Impfteams bewerben. Die beiden Experten gehen davon aus, dass die Impfzentren ab April in Voll-Last laufen. Wenn die Seniorenheime durchgeimpft sind, wäre es möglich, mit mobilen Teams in die Kommunen zu gehen, um vor Ort immobile Personen zu impfen oder Reihenimpfungen z.B. in Gemeindehallen anzubieten. Die Terminvergabe soll vereinfacht werden. Wer sich registrieren lässt, erhält einen Termin oder soll zurückgerufen werden. Beide Gesprächspartner äußerten den Wunsch, dass möglichst bald mehr Impfstoff kommt und sicherten zu: „Wir tun alles dafür, dass der Impfstoff, den wir bekommen auch zügig verimpft wird!“ Das komplette Gespräch gibt es auf der Facebook-Seite von Natalie Pfau-Weller als Videostream.

Zum Thema Impfen besteht großer Gesprächsbedarf. Marc Lippe von den Maltesern stellte sich zusammen mit Dr. Florian Bopp den Fragen der Zuschauer. Organisiert wurde dieses Gespräch von der CDU Landtagskandidatin Dr, Natalie Pfau-Weller

Aktuelles für Notzingen und Wellingen:
Die CDU und die Landfrauen bemühen sich, ein mobiles Impf-Team nach Notzingen zu holen. Für den Impftermin nach Esslingen oder auf die Fildermesse zu kommen ist für mache Betroffene einfach zu beschwerlich. Kontakte sind geknüpft- nur leider geht alles nicht so schnell wie gewünscht. Wir können uns Reihenimpfungen für die gesamte Bevölkerung vor Ort vorstellen. Zum Beispiel in der Gemeindehalle. Sollte sich etwas Neues ergeben, erfahren Sie es hier oder im Gemeindeblatt.

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